Ungiftige Zimmerpflanzen für dein Zuhause mit Hund


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Was in unserem eigenen Zuhause nicht fehlen darf, sind jede Menge Zimmerpflanzen und das am liebsten in jedem Zimmer. Zimmerpflanzen sind nicht nur gut für Körper und Geist, sie reinigen außerdem die Luft und tragen zu einem gemütlichen Zuhause bei. Doch spätestens wenn ein Hund im eigenen Zuhause einzieht, stellt sich die Frage, welche Pflanzen eigentlich (un)giftig für Hunde sind und auf welche Sorten man vielleicht lieber verzichten sollte.

Wir haben die schönsten Zimmerpflanzen für den Urban Jungle im Zuhause mit Hund zusammengestellt - und sie sind nicht nur haustierfreundlich, sondern auch ziemlich Instagram-tauglich noch dazu. Die schlechte Nachricht vorweg: Die von vielen heißgeliebte Monstera gehört leider nicht dazu. Stattdessen kannst du mit einem guten Gewissen auf diese Pflanzen setzen.

1. Goldfruchtpalme (Dypsis lutescens)

Auch wenn sie exotisch anmuten, eignen sich viele Pflanzen aus der Familie der Palmen (Arecaceae) wie die aus Madagaskar stammende Goldfruchtpalme besonders gut als haustierfreundliche Pflanzen. Wir lieben sie vor allem für das tropische Feeling, das sie in jeden Raum bringen und ihre positiven Eigenschaften für das Raumklima. Die Goldfruchtpalme reinigt die Luft von Giftstoffen und Kohlenstoffdioxid und ist zudem ein natürlicher Luftbefeuchter. Im Sommer macht sie übrigens auch auf dem Balkon eine gute Figur. 

2. Geldbaum (Crassula ovata)

Der Geldbaum gehört zu unseren absoluten Favoriten, da er besonders pflegeleicht ist und wenig Aufmerksamkeit benötigt. Ein möglichst helles Plätzchen und moderates Gießen reichen dem Geldbaum, um zu gedeihen. Nur zu viel Wasser sollte man bei dieser Pflanze meiden, zumal sie gut darin ist Wasser in ihren Blättern zu speichern.

3. Chinesischer Geldbaum (Pilea Peperomioides)

Er gilt genauso wie der herkömmliche Geldbaum als Glücksbringer und wird daher auch gerne verschenkt.

4. Korbmarante (Calathea)

Diese Tropenschönheit besticht durch ihre auffälligen Blätter und bevorzugt helle, halbschattige Standorte im Haus, bestenfalls mit einer hohen Luftfeuchtigkeit. 

5. Nestfarn (Asplenium Nidus)

Der Nestfarn ist überwiegend in Asien, Ostafrika und Australien beheimatet. Dank seiner üppigen, grünen Blätter bringt er die Tropen in euer Zuhause. Wie der Name schon vermuten lässt, bilden die Blätter des Farns eine Art Nest und sind trichterförmig angeordnet. Diese besondere Anordnung dient als Auffangtrichter für Wasser und Pflanzenreste, welche der Nestfarn mit wichtigen Nährstoffen versorgen. 

6. Bananenpflanze (Musa)

Ursprünglich stammt die Bananenpflanze aus dem ostasiatischen Raum sowie Australien und gehört zu den ältesten kultivierten Pflanzen. Noch heute liebt sie das warm feuchte Klima der Tropen. In den letzten Jahren setzt sich die Bananenpflanze vor allem in Mitteleuropa zunehmend auch als Zimmerpflanze durch. Essbare Bananenfrüchte können auch im heimischen Wohnzimmer gebildet werden. Hier ist allerdings Geduld gefragt, denn es kann oft mehr als drei Jahre dauern bis sich erste Blüten bilden, die sich zu Früchten entwickeln können. 

7. Grünlilie (Chlorophytum Comosum)

Die aus Südafrika stammende Grünlilie kommt aufgrund ihrer Robustheit und luftreinigenden Wirkung oft als Zimmer- und Büropflanze zum Einsatz. An ihren Standort stellt sie nicht viele Anforderungen, bevorzugt aber eher ein helles Plätzchen.

8. Luftpflanzen (Tillandsia)

Luftpflanzen, auch bekannt unter dem Namen Tillandsien, sind perfekt für Pflanzenliebhaber, die nicht unbedingt mit einem grünen Daumen gesegnet sind. Sie gehören zur Familie der Bromeliengewächse und sind beliebt, da sie besonders pflegeleicht sind. Ein bis zwei Mal die Woche mit (Regen-)Wasser besprühen genügt vollkommen.

Alepou

Wenn du auf bestimmte Zimmerpflanzen nicht verzichten möchtest, ist es ratsam diese außerhalb der Reichweite deines Hundes zu platzieren. Dies gilt vor allem dann, wenn du dir nicht sicher bist, ob deine Fellnase die Pflanzen bei deiner Abwesenheit in Ruhe lässt. Noch besser ist es natürlich, von Anfang an bei der Erziehung daran zu arbeiten, dass Pflanzen uninteressant für den Hund werden.

Bei all der Liebe für Indoor-Gärten sollte man übrigens nicht vergessen, dass der Urban Jungle-Trend auch seine Schattenseiten haben kann (man denke nur daran, wo viele Zimmerpflanzen herkommen und unter welchen Bedingungen sie gezüchtet werden!). Daher empfehlen wir wann immer möglich, zum Beispiel auf Pflanzenableger von Freund:innen zu setzen oder nur solche Pflanzen zu kaufen, die nachhaltig gezüchtet wurden.

Lasst uns gerne in den Kommentaren wissen, welche Pflanzen bei euch zuhause nicht fehlen dürfen. Du möchtest noch mehr Inspiration rund um das Leben mit Hund? Folge uns auf Instagram bei @sabatchiberlin.


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