Hund im Büro: So gelingt die tierische Zusammenarbeit


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Hundefreundliche Büros werden immer beliebter. Und das auch aus gutem Grund: Hunde am Arbeitsplatz können das Gemeinschaftsgefühl und das allgemeine Wohlbefinden der Arbeitnehmer:innen fördern und dadurch die Büroatmosphäre verbessern. Auch die Arbeitgeber:innen profitieren hiervon, da arbeitsbedingter Stress und Burn-Outs ein immer größer werdendes Problem darstellen und entsprechend zu enormen Fehlzeiten führen können. Wie Haustiere am Arbeitsplatz Stress reduzieren können und wie man sich optimal auf den Einzug des pelzigen Arbeitskollegen vorbereitet, erfahrt ihr in unserem neuen Blog.

Hunde am Arbeitsplatz können die Work-Life Balance verbessern

Sowohl für Arbeitsgeber:innen als auch Arbeitnehmer:innen kann es von Vorteil sein, Haustiere am Arbeitsplatz zu haben, da diese dabei helfen können, lange Arbeitszeiten gut zu überstehen und sie daran zu erinnern, notwendige Pausen einzulegen und pünktlich Feierabend zu machen.

Wenn man zu viel Zeit mit einem Projekt oder einem Problem verbringt, kann das die Produktivität beeinträchtigen und unnötigen Stress verursachen. Hunde erinnern Menschen daran, innezuhalten und einen Schritt zurückzutreten von dem, was sie gerade tun. Kurze Spaziergänge oder ein kleine Spielauszeit ermöglichen mentale Pausen, um sich nicht zu überarbeiten.

Einige Unternehmen erlauben Haustiere am Arbeitsplatz, um die Stimmung zu heben und für heitere Momente zu sorgen. Lachen und Positivität sind genauso ansteckend wie Negativität und Stress.

Hunde am Arbeitsplatz verringern Stress und fördern die Produktivität

Immer häufiger stellen Arbeitgeber:innen und Arbeitnehmer:innen fest, dass Hunde am Arbeitsplatz glücklicher machen, den Stresspegel senken und ein angenehmes, flexibles Umfeld schaffen. Haustiere können Freundschaften am Arbeitsplatz fördern und Interaktionen anstoßen, die ohne sie vielleicht nicht stattgefunden hätten.

Hund Büro

Bessere Kommunikation führt zu mehr Vertrauen, einer Schlüsselkomponente für ein erfolgreiches Arbeitsumfeld. Vertrauen und Kommunikation wirken dem Stress entgegen und fördern die Produktivität, was zu einer besseren Arbeitsmoral und weniger Fehlzeiten führt. Außerdem bedeutet weniger Stress auch weniger stressbedingte Beschwerden und die damit verbundenen gesundheitlichen Kosten.

Wie du deinen Hund ans Büroleben gewöhnst

Um deinen Hund und deine Arbeitskolleg:innen optimal auf das Büroleben vorzubereiten ist natürlich etwas Vorbereitung und Planung gefragt. Wichtig ist es, ein gesundes Umfeld sowohl für den Hund als auch die Mitarbeiter:innen zu schaffen. Du möchtest deinen Hund mit ins Büro nehmen? Empathie und Rücksicht sind hier der Schlüssel. Begeistere zunächst deine Arbeitskolleg:innen für das Thema Hund und finde heraus, ob möglicherweise Allergien und oder sogar Ängste vorliegen. Oft lassen sich trotz Widrigkeiten gemeinsam Lösungen in Form von beispielsweise hundefreie Zonen finden, wenn es die Bürobedingungen zulassen.

Selbstverständlich solltest du deinen Hund langsam an die neue Umgebung heranführen und zunächst einmal mit einem Probetag beginnen. Neue Umgebungen können Hunde stressen und zu unerwünschtem Verhalten führen, welches vermeidbar wäre.

Natürlich sollte dein Vierbeiner auch gesund und gepflegt sein. Es lohnt sich auch einen Blick in den Impfpass zu werfen. Eine gute Sozialisierung ist ebenfalls eine wichtige Voraussetzung,  da eine neue Umgebung gerade für ängstliche und aggressiv reagierende Hunde eine extreme Herausforderung darstellen kann. Gerade wenn du viele Außentermine hast, bei denen dein Hund nicht mitgenommen werden kann, könntest du ihn damit überfordern. 

Klare Regeln für alle helfen jedoch dabei, deinem Hund auf die gleiche Weise zu begegnen und die gleichen Befehle und Umgangsweisen zu verwenden. Denn nicht allen Kolleg:innen ist klar: Was darf der Hund, was darf er nicht? Welches Futter oder welche Snacks sind erlaubt? Wann benötigt dein Hund auch einfach seine Ruhe? All das sollte vorab geklärt werden, um deinem Hund die Eingewöhnung so leicht wie möglich zu machen. 

Diese Ausstattung brauchen Bürohunde

Wie gelingt es, dass sich der eigene Hund wirklich wohl fühlt im Büro? Letztendlich ist es sinnvoll, die Umgebung des Hundes am Arbeitsplatz so zu gestalten, dass die Bedürfnisse des Hundes erfüllt sind und sich  niemand gestört fühlt. Dein Hund sollte seinen eigenen Platz bekommen - sei es ein Hundebett oder eine gemütliche Decke, der möglichst nicht an einer lauten oder stark frequentierten Stelle liegt. Auch sollten deine Kolleg:innen darauf sensibilisiert werden, deinem Hund genug Ruhe zu gönnen, vor allem wen er sich bereits zum Schlafen zurückgezogen hat. Der Rückzugsort deiner Fellnase sollte auch möglichst mit geräuscharmen Spielsachen zur Ablenkung ausgestattet werden. Unverzichtbar sind natürlich auch passende Hundenäpfe für das Büro. Werden alle notwenigen Aspekte beachtet, steht deinem Hund sicherlich ein wundervoller Büroalltag bevor. Wir wünschen euch viel Erfolg!

 


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